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AH-Wanderung 2013

Auch in diesem Jahr führte unsere AH Mannschaft wieder ihre traditionelle AH Wanderung durch. Letztes Jahr hatte ich das große Glück einen Flaschenöffner, der mit einer Nummer versehen war, und die auch noch die richtige war, aus einem Beutel zu ziehen. Das ist schon fast mit einem Sechser im Lotto gleichzustellen. Ich war natürlich auch froh und stolz zugleich dieses schöne und so umworbene Amt ein zweites Mal begleiten zu können.

Die Wanderwarte 2012, Gustav Bendel und Gerhard Stoll, haben ihre Sache so gut gemacht, das die Erwartungen natürlich wieder sehr hoch waren. Als Erstes musste ich mir natürlich einen guten Co-Wanderwart suchen. Den habe ich dann auch gleich in meinem Arbeitskollegen und Nachbarn Martin Gamp gefunden. Unsere Planung hat uns dann in den Hotzenwald geführt. Im Jahre 2001 waren wir schon einmal im Hotzenwald. Wir sind dort von Bad Säckingen über den Bergsee und mit einer Besichtigung des Umspannwerks Kühmoss nach Rickenbach gewandert. Der Höhepunkt sollte dann die Teilnahme am lustigen Abendprogramm mit dem Motto „Schweinchen frei“ sein. Da immer wieder gewünscht wurde, das zu wiederholen, ging es nach 13 Jahren wieder nach Rickenbach in das Hotel Engel zum „Schweinchen frei“. Die Route nach Rickenbach haben wir dann natürlich neu ausgearbeitet.

Zuerst ging es mit dem Zug von Erzingen nach Säckingen und von dort mit dem Linienbus nach Rickenbach. Hier konnte man die Abendgarderobe im Hotel ablegen. Wir sind dann von Rickenbach aus zum Segelsportplatz Hütten gestartet. Dort hat uns dann nach der kurzen Einlaufstrecke das Frühstück erwartet. Nach der ersten Stärkung für die weitere Tour ging es weiter zum Hornbergbecken. Verschiedene Kameraden bemerkten immer wieder dass es im Hotzenwald ständig bergauf geht. Immer wieder kam die Frage „Ist das der letzte Berg?“ . Immer wenn es ein klein wenig Bergab ging wussten alle wieder dass der nächste Aufstieg in den Berg wartete. Angekommen am Hornbergbecken ließen es sich fast alle Kameraden nicht nehmen auch noch an den Beckenrand aufzusteigen um die Dimensionen und die Aussicht zu geniessen. Weiter über die Ödlandkapelle ging es zum Eissportzentrum Herrischried wo wir dann eine Freirunde Bier von unserem Kollegen Frank Jahnel zu uns zu nehmen durften. Er musste leider kurzfristig absagen.

Wieder über eine kleinen Berg hinweg wanderten wir nach Giersbach und weiter zum letzten Aufstieg zum Ziel, der Gugelturm mit seinen 900 Metern und einer tollen Aussicht weit in das Rheintal und bei schönem Wetter mit einer tollen Alpensicht. Dieser Aufstieg zeigte was möglich ist wenn man an etwas glaubt. Martin hat doch manchem Mut gemacht, als er zu ihnen gesagt hat, dass oben ein Bus für die Rückreise wartet. Als alle oben angekommen waren und weit und breit kein Bus zu sehen war, war bei manchen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Der eine oder andere wollte auch etwas sagen, jedoch hatten manche mit dem eigenen Luftholen mehr zu tun so dass keine Luft für eine Beschwerde oder Reklamation übrig war. Als dann auch gleich die nette Versorgung von der Schwarzwaldgruppe Herrischried mit ihrem Kuchenbüffet und frischem kühlen Bier aufwartete, waren dann auch die Gemüter wieder geglättet. Wobei man hier an dieser Stelle erwähnen muss dass diese Leistung von unseren älteren Kameraden (Oberligaspieler) mit aller Hochachtung und Bravour gemeistert wurde.

Nach einem Gruppenbild und einer Verschnaufpause ging es wieder hinab zur Bushaltestelle und mit dem Bus zurück nach Rickenbach. Nach der Ankunft um 18:00 Uhr war zwar nicht viel Zeit für das Frischmachen zum Abendprogramm, aber ein Ankunftsbier hat natürlich immer Platz. Das Abendprogramm war dann auch wieder eine Großveranstaltung wie man es vor 13 Jahren gewohnt war. Es wurden reichlich Fleisch und Getränke gereicht, so dass keiner verhungern musste. Die Schnapsgläser wurden, wenn der Boden wieder zu sehen war, auch immer gleich fleissig wieder aufgefüllt. Wenn man genug hatte oder eine Pause machen wollte konnte man das Glas auf den Kopf stellen. Das haben dann doch nicht alle verstanden und haben die nette Geste des Nachschenkens auch immer angenommen. Was natürlich dazu führte dass dann ein Kamerad auch schon um 20:10 Uhr zu Bette ging. Er hatte natürlich den Vorteil dass er am nächsten Morgen der bestausgeschlafene Wanderer war.

Andere hatten leider auch nicht das große Los gezogen eine ruhige Nacht zu verbringen. Mal so richtig im schönen Hotzenwald zu sein, haben dann doch manche ausgenutzt und in der Nacht ordentlich Holz gemacht - in Form von einem gesunden Schnarchprogramm. Auch hier gab es unglückliche Momente. Als ein Kamerad sich nach einer neuen Unterkunft im Gang umschauen wollte, fiel die Zimmertür hinter ihm zu und so war er nur leicht bekleidet im Gang auf sich alleine gestellt. Aber dieser Zwischenfall hat ein gutes Ende gefunden. Er ging kurzerhand bei einer offenen Tür rein und über den Balkon wieder zu seinem Zimmer hinein. Am nächsten Morgen beim Frühstück hatte doch ein Kollege bemerkt dass in der Nacht ein unbemannter Gast durch sein Zimmer gelaufen ist, was sich dann auch aufgeklärt hat.

Nach dem ausführlichen Frühstück konnte man das Gepäck an unseren verletzungsbedingt ausgefallenen Kollegen Gustav Bendel abgeben. Einer der wichtigsten Tagespunkte außer der Rückmarsch Richtung Laufenburg war heute die Neuwahl zum Wanderwart 2014. Martin Gamp hat sich optimal vorbereitet und war auch bemüht darum dass es zügig durchgeführt wird und es somit für keinen eine zu starke nervliche Belastung wird.Um für Spannung zu sorgen wurde das Ganze in zwei Etappen gemacht. Beim ersten Durchgang wurde ein Kartenspiel an alle in Frage kommenden Kollegen verteilt. Robert, Heiner, Gerhard, Ömer, Thomas, Heinz und Didi waren die glücklichen Sieger der ersten Runde. Sie zogen alle ein Ass. Die Freude bei ihnen war durch nervliche Anspannung nicht zu übersehen. Im Hintergrund haben sich andere, die leider nicht das Glück hatten, mit dem ein oder anderen Spruch glücklich gefühlt.

So ging der Rückmarsch nach Laufenburg los. Unser geplanter Zwischenstopp am Feuerwehrfest in Hänner wurde leider kurzfristig abgesagt, was dann eine kurze Umstellung erforderte. Wir fanden dann kurzerhand Platz für eine Einkehr im Cafe Gemütlich in Hänner. Hier haben wir dann kurzerhand auch wieder etwas zum Trinken und Essen zu uns genommen. Das Kuchenbüffet war nicht zu übertreffen. Für Kuchenfans ist diese Adresse ein Muss. Für die 2. Runde war dann wieder Martin am Zug. Um für keinen eine Benachteiligung zu haben, wurde die Reihenfolge zum Ziehen auch noch mit einem Lostopf ausgezogen. Das Ganze ging natürlich bei den Assträgern etwas an die Nerven. Herbert Zimmermann hatte jedoch die passende Bemerkung: „Ich weiss gar nicht was ihr habt, Wanderwart zu sein ist doch nicht schwer“ Das Kreuz Ass war dann auch das Letzte das gezogen wurde und war dann für unseren 1. Vorstand Thomas Bendel bestimmt.

In Laufenburg angekommen haben wir dann auch gleich einen passenden Zug erwischt und sind ca 17:00 Uhr in Erzingen angekommen und zum Abschluss geschlossen in das Kick-Inn eingekehrt. Dort hat uns dann ein kleines Abschlussvesper in Form von einem Wurstsalat erwartet. Hier möchte ich mich bei meiner Frau Marion und meiner Tochter Sandra bedanken, die die Portionen vorgerichtet haben. Mit Hilfe von Conny Heilig konnten die Portionen an die hungrigen Teilnehmer ausgegeben werden. Die Übergabe vom Wanderstock an den neuen Wanderwart 2014 war dann der Abschluss der AH - Wanderung 2013.

Mit sportlichem Gruß

Franz Ebner und Martin Gamp

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