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Fabian Binzer: Die neuen Spieler müssen integriert werden

Der FC Erzingen hat's nicht leicht in diesen Tagen. Die Trainer der gegnerischen Mannschaften loben die Klettgauer Jungs über den grünen Klee, nachdem diese sich mal wieder eine Niederlage eingefangen haben. Drittletzter in der Tabelle, ein Abstiegsplatz – das ist bittere Realität. Auch Fabian Binzer, Stammspieler und Außenverteidiger in der Viererkette des FC Erzingen, kann des Gegners Lob nicht mehr hören.

„Es liegt an uns selbst. Vorn machen wir die Dinger nicht rein und in der Abwehr leisten wir uns zu viele indiduelle Fehler“, sagt er. „Wir werden das abstellen und den Karren noch aus dem Dreck ziehen“, ist der 24-Jährige zuversichtlich. Woran liegt's denn, dass der FC Erzingen noch immer nicht den Turbo gezündet hat? Klar – die Erwartungen vor der Saison seien, so Binzer, groß gewesen. Dritter Platz vergangene Runde, knapp an den Aufstiegsspielen vorbei geschrammt, sieben neue Spieler für die neue Saison, darunter talentierte A-Junioren.

Einige Trainer der Liga hatten die Erzinger sogar als Geheimkandidaten auf den Titel in ihren Notizbüchern. „Die neuen Spieler müssen auch integriert werden. Das alles braucht seine Zeit. Für die A-Junioren geht es darum, sich an die Bezirksliga heran zu tasten“, sagt Binzer, der aber auch weiß, dass man da auf einem guten Weg sei. „Gute Einzelspieler haben wir und als Team wachsen wir zusammen“, versichert er. Vergangenes Jahr habe seine Mannschaft oft auch das nötige Glück gehabt. Alles habe gepasst, sagt Binzer. „Die Gegner kannten uns als Aufsteiger noch nicht so gut. Jetzt haben sie sich auf unser Spiel eingestellt. Wir müssen uns jetzt noch mehr durchbeißen“, hofft er.

Fabian Binzer weiß, wovon er spricht, ist er doch seit seiner frühesten Jugend ein waschechter Erzinger Fußballer. Nie wechselte er den Verein, auch nicht als Aktiver. Er ist in Erzingen zu Hause, studiert allerdings Wirtschaftsingenieurwesen im schweizerischen Brugg. Seine Hobbys? Fußball und Reisen. Nach dem Abitur war er ein halbes Jahr in Australien und Neuseeland und auch sonst packt er gern mal die Koffer für den Urlaub. Bodenständig ist er aber dennoch geblieben, und beim FC Erzingen fühlt er sich zu Hause.

Kritik an einzelnen Spielern oder sogar am Trainer lässt Fabian Binzer nicht gelten. Ein Beispiel: Sven Maier hat in der vergangenen Saison 28 Treffer erzielt, in dieser halben Saison sind es bisher erst acht. „Wir haben auch andere, die Fußball spielen können. Und der Trainer kann auch nicht mehr machen. Wir stehen auf dem Platz“, ist Fabian Binzer selbskritisch.

Morgen spielt der FC Erzingen gegen den TuS Efringen-Kirchen. Da sollten Punkte her. „Der Abstand zu einem gesicherten Mittelfeldplatz ist noch nicht groß. In dieser Liga ist alles eng beisammen. Nur der SV 08 Laufenburg ganz vorn hat sich schon etwas abgesetzt“, weiß Binzer. Und zu Hause sind die Erzinger noch immer stark. Vor einer Woche kassierten sie beim 1:3 gegen den FV Fahrnau die erste Heimniederlage in dieser Saison. „Morgen darf nicht die zweite folgen“, hofft Fabian Binzer.

Quelle: suedkurier.de

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