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Erzingen siegt klar in Wallbach

FC Wallbach - FC Erzingen 1:5 (0:3)

Mit leerem Blick suchte Roland Mutter zunächst das Weite: „Es gibt nicht viel zu sagen.“ Der Trainer des FC Wallbach kochte innerlich. Zu arg war seine Elf vom FC Erzingen deklassiert worden: „Die Tabelle lügt nicht: Das Ergebnis drückt aus, wie schlecht wir sind“, mochte er nichts an der 1:5-Pleite beschönigen: „Geben die mehr Gas, geht's noch schlimmer aus“, ließ er kein gutes Haar an seiner Elf:„Selbst nach dem 1:3, unmittelbar nach der Pause, ging kein Ruck durch das Team“, stellte Mutter enttäuscht fest, dass seine Elf sich offensichtlich dem Schicksal ergeben hat.

Spätestens in der Winterpause will sich Mutter Gedanken um seine Zukunft machen. Die Zukunft des FC Wallbach sieht indessen nicht rosig aus. Schon nach sieben Minuten war die Partie gegen den souverän agierenden Aufsteiger quasi gelaufen. Erst hatte Denis Michel (6.), dann – wenn auch aus abseitsverdächtiger Position – Sven Maier (7.) getroffen. In der Folge „haben wir den Ball laufen lassen“, freute sich Gästetrainer Wilfried Hauser, der doch leicht überrascht war: „Etwas mehr Gegenwehr hätte ich hier schon erwartet.“ Gab es aber nicht. Mehr noch: Velibor Radic spielte Erdal Kizilay (20.) unvermittelt die Kugel in die Füße – 0:3.

Zwar kamen die Gastgeber mit Schwung in die zweite Hälfte und erzielten schon nach 47 Sekunden durch Mike Skubisch den Anschlusstreffer. Viel mehr kam nicht. Den Distanzschuss von Philipp Bayer (55.) erwischte FCE-Torwart Stefan Hauser mit den Fingerspitzen – und leitete den Gegenzug ein. Prompt traf Maier per Volleyschuss zum 1:4. Zwei Minuten später jubelten die Gäste erneut – vergebens. Hätte der im Abseits postierte Marco Lohr den Ball passieren lassen, hätte das Tor von Kizilay gezählt. So dauerte es zehn Minuten länger bis Kizilay – auf Vorarbeit von Michel – doch noch zu seinem zweiten Treffer kam – 1:5. Dass die Wallbacher zwar hin und wieder Chancen durch Christoph Mutter (60.), Fatih Cam (70.) und Mario Trapp (72.) hatten, versöhnte Mutter nicht mehr: „Da war einfach zu wenig Engagement“, bemängelte er. So verwunderte es nicht, dass es selbst vom Elfmeterpunkt nicht klappen wollte. Patrick Wiesenthal hatte Cam (85.) gefoult. Doch Hauser wählte die gleiche Ecke wie Andreas Dobler.

Tore FCE: Kizilay (2), Maier (2), Michel

Quelle: südkurier.de

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