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AH-Wanderung durchs vordere Donautal

Wieder einmal war die traditionelle Herbstwanderung der AH, dank Wanderwart Behn Bächle und Co.-Wanderwart Andy Bauhuber, ein voller Erfolg. Bei herrlichem Spätsommerwetter fuhr man zunächst mim Zug nach Singen, wo es den ersten Zwischenfall, ja fast schon Skandal zu verzeichnen gab. Wanderwart Behn vergaß doch tatsächlich den Wanderstab und ließ ihn an einem Geländer stehen. Dank der Aufmerksamkeit der zweiten Reihe konnte Schlimmeres verhindert und der Stab wieder in die Obhut vom Behn übergeben werden. ( Von da an hütete er den Stab wie seinen Augapfel ). Von Singen ging es dann mim Zug weiter nach Tuttlingen, von wo dann ein Bus für den Transport der FC E-AH Wandertruppe nach Fridingen verantwortlich war. Im Gasthaus „Sonne“ wartete bereits ein üppig, reichlich gedecktes Frühstücksbüffet auf die Aushängeschilder des FC Erzingen. Nach der Zimmerverteilung führte der erste Part der Wanderung von Fridingen, entlang der Donau nach Beuron. Nach einer kurzen Rast, verbunden mit der Besichtigung der beeindruckenden Klosterkirche Beuron, ging es hinauf auf den Knopfmacherfelsen von wo aus man einen herrlichen Ausblick über das vordere Donautal genießen konnte. Im Berghaus Knopfmacher wurde ebenfalls genossen – Gulasch- und Flädlisuppe, Eis und das ein oder andere Bier. Unter anderem gab es eine Lehrstunde, warum in einem Halben-Glas, Export ( Märzen ) und kein Pils serviert wird.

Nach einer ausgiebigen Pause, samt Stärkung ging es im Anschluss talabwärts zurück nach Fridingen, wo die Wandertruppe gegen 18.30 Uhr eintraf. Groß war die Freude ( die Freunde sollte noch größer werden ), als der zum Wandern verhinderte Marzel Indlekofer mittlerweile ebenso eingetroffen war, wie Co.-Wanderwart Blaui und FC-E Vorstand No.1, Thomas Bendel. Nach einer ca. einstündigen Möglichkeit für Siesta ( Ruhen, Duschen, Hübsch machen ) traf man sich danach zum gemeinsamen Abendessen und als auch dieser Kraftakt erledigt war, folgte ein weiteres Highlight ( Anmerkung des Autors: Dieser Ausflug bestand aus lauter Highlights, kurzum: der ganze Ausflug war von Anfang bis Ende ein Highlight ) und zwar die Wahl zum neuen Wanderwart. Wie erwartet drängten sich die „Neuen“ gleich in den Vordergrund und so war es nicht verwunderlich, dass sich mit unter anderem, Marzel „2er“ Indlekofer, Didi Merk und Gregorius „Kuba“ Huber gleich drei FC-E-AH-Wander-Debütanten für den zweiten, entscheidenden Wahlgang qualifizieren konnten. Knapp und gekonnt setzte sich am Ende jedoch der Skandinavien-Erfahrene Marzel Indlekofer durch.

bergabe_Wanderstab_small_2010Dessen Freude über die Wahl zum neuen Wanderwart war so groß, dass er anschließend sein Können auf einem „Flight-Surf-Board“ unter Beweis stellte. Danach begab sich die FC-E-AH Wandertruppe erneut auf Wanderschaft und zwar durch die idyllischen Gassen der Fridinger Altstadt, wo das tradtionelle Altstadtfest bereits in vollem Gange war. Absolut Top war es in der Bude der Narrenzunft Fridingen, was nicht zuletzt daran lag, dass sich FC-E-Schiri und Wanderneuling Gregor „Kuba“ Huber als Pfälzer outete und zusammen mit der dort auftretenden Drei-Mann-Kapelle für Stimmung sorgte.

So war es dann nicht verwunderlich, dass die FC-E-AH-Wandertruppe bei der Narrenzunft Fridingen das Kommando übernahm, die Bude fest in Erzinger und Pfälzer Hand war und dort bis in die frühen Morgenstunden heitere Stimmung bei Tanz, Gesang und Trank herrschte. Gegen vier Uhr morgens kamen die letzten in der Unterkunft an, wobei es hier lediglich zu kleineren, aber doch erwähnenswerten Zwischenfällen kam: Bottle fand sein Zimmer nicht, Ömer versuchte die Eingangstür aufzuschließen, obwohl diese bereits offen war und FC-E-Jugendleiter Jörg Göbel und der Pfälzer hatten beim Heimgehen plötzlich bemerkt, dass da auf einmal keine Häuser mehr waren. Kurzum: Sie hatten sich verlaufen.

2.Tag:

Mann für Mann quälte sich am anderen Morgen aus dem Bett und begab sich in die Frühstückslobby. Didi Merk beschwerte sich gleich lautstark beim Pfälzer und bei Ömer über deren Schnarcherei. Das Problem aber war, dass Ömer und Didi schon schliefen, als der Pfälzer heimkam und es Ömer und Didi waren, die schnarchten. Didi hörte sich das ganze an und stellte unumwunden fest, dass er das gar nicht gewesen sein könnte, da es sich hierbei eindeutig um türkisches Schnarchen handeln würde. Gelächter am Morgen. Als man danach die Zimmer ausquartiert und das Gepäck in Blauis Auto verstaut hatte, gab es einen gemeinsamen Spaziergang durch die Fridinger Altstadt, wo an diesem Morgen statt Altstadtfest, Markt und Flohmarkt war.

Gruppenbild_Wanderung_small_2010Nachdem einige bereits das zweite oder dritte Konterbier eingenommen hatten, nahm man gegen 11.00 Uhr Abschied von der schönen Stadt Fridingen in Richtung Mülheim. Nach einem kurzen Anstieg wurde das Gasthaus Bergsteig erreicht, wo es einen zünftigen Z`Mittag gab. Der Kleinste unter den Großen, Pino D`Accursso, wurde doch tatsächlich von der Kellnerin übersehen und musste daher bis zuletzt und überdurchschnittlich lange auf sein Mittagessen warten. Doch hatte sich am Ende die Warterei und die Meckerei gelohnt, denn Pino bekam als Entschädigung so eine Art Ramazzotti. Der Eliteeinheit Häbi, Bottle, Tschocks und Biehn dauerte die Pause zu lange und so ging dieses Quartett schon mal voraus, mit dem Ziel Mülheim. Immer noch fit und agil ging es nach der Mittagspause über eine Anhöhe, hinauf zu der mitten im Wald auf dem Welschenberg gelegenen Kirchenruine Maria Hilf.

Nach einer kurzen Andacht und einen Gebet fand sich plötzlich im Kircheneingang, versteckt unter einem Stein, eine Tüte mit eiskalten Erfrischungsgetränken und Maria Hilfer Gerstensaft. Egal wie auch immer diese Tüte dort hingekommen sein mag, offensichtlich galt sie der FC-E-AH-Wandertruppe, denn es war eine Norbert Ebner-EDEKA-Tüte die Ömer bereits beim Betreten der Kirche bemerkt hatte, aber sich dabei nix dachte. Endlich erreichte man am späten Nachmittag Mülheim, von wo es dann mim Bus nach Tuttlingen ging und von dort wieder mim Zug über Schaffhausen zurück nach Erzingen.

Im Kick-Inn fand dann bei einem delikaten Nachtessen, die von Behn und Blaui hervorragend organisierte Wanderung ihren Abschluss. Der neue Wanderwart Marzel Indlekofer war auch zugegen, denn schließlich erfolgte noch die Übergabe des Wanderstabes. Kurios eigentlich: Fährt mim Auto zum Zielort, wird Wanderwart und geht wieder. ( persönliche Umstände machten diesen Umstand umständehalber möglich ) und nie war das Zitat von Julius Cäsar, „ER KAM, SAH UND SIEGTE“ zutreffender.

Dem ist nix mehr hinzuzufügen, bis auf…… He, ihr do vun de AH…… alles Guude und macht emol weida so !!!!!!!!

Am Start waren: Behn, Biehn, Briegel, Viggi, Heiner, Bimbo, Theo, Keller-Matzen, Bottle, Häbi, Heinz Beetz, Stefan B, Robert, Didi, Kuba, Ömer, Franz, Gerhard Stoll, Tschocks, Pino, Martin, Thomas Burger, Thomas Bendel, Roland, Heiner, Jörg, Blaui, 2-er Marzel

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